FÜR SPIELFELD IM ENSATZ. SEIT 1889.
Weiterbildung

Schulung: Verhalten im Gleisbereich und Brandeinsatz

Am Montag, dem 17.03.2025, fand bei der Freiwilligen Feuerwehr Spielfeld eine Schulung zu den Themen “ÖBB- Der Feuerwehreinsatz (Verhalten) im Gleisbereich“ und „Brandeinsatz“ statt. Teilgenommen haben 14 Kameradinnen und Kameraden, die wertvolle Informationen von den beiden Vortragenden Karl Schlager und Michael Hanscheg erhielten. Zum Thema Verhalten im Gleisbereich: Karl Schlager erklärte etwa, dass viele verschiedene Einsatzszenarien auftreten können – von einem Böschungsbrand bis zu Großereignissen mit Personenschaden. Wichtig ist auch die Kommunikation und Koordination mit anderen Blaulichtorganisationen. Bemerkenswert war der Vergleich der Bremswege eines Zuges mit einem Straßenfahrzeug. Ein mit 100km/h fahrender LKW hat einen Bremsweg von etwa 100m. Muss ein tonnenschwerer Güterzug abbremsen, benötigt dieser eine Strecke von etwa 1000m. Die wichtigste Regel: Der Aufenthalt im Gleisbereich erfordert immer die Zustimmung der ÖBB. Im Falle eines Einsatzes wurde außerdem auf die G-A-M-S-Regel hingewiesen: Bedeutet, dass zuerst die Gefahr erkannt werden muss, die Absperrung und Absicherung durchgeführt werden muss, die Rettung von Menschen im Vordergrund steht und schließlich die Anforderung von Spezialkräften im Fokus steht. Im zweiten Vortrag erklärte Kommandant Michael Hanscheg, dass im Brandeinsatz der Atemschutzträger eine wesentliche Rolle spielt. Hierfür finden bei der FF Spielfeld regelmäßige Übungen statt. Die allgemeinen Hauptaufgaben im Einsatzort für die Feuerwehr: Menschenrettung, Tierrettung, Gefahrenbeseitigung und Hilfeleistung zur Vermeidung von Sachschäden. Anhand von Fallbeispielen wurde erklärt, was beim Innen- oder Außenangriff für die handelnden Personen immens wichtig ist. Besonderes Augenmerk sollte dabei auf den richtigen Aufstellungsort von KFZ und Personal gelegt werden. Abgeschlossen wurde der informative Abend mit zwei Videos zum Thema „kritischer Wohnungsbrand” und „häufigste Brandursachen“.